Vergleichbarkeit von Tauchbrevet z.B. AOWD, Master Diver und CMAS**

Dieses Thema im Forum "Tauchausbildung" wurde erstellt von dagobert, 7. Februar 2012.

  1. dagobert

    dagobert Mitglied

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    Bei den Kursen bin ich mir nicht sicher seit wann ist bei CMAS ** Dive Master und *** Dive leader kann sein das ich mich irre dachte das AOWD ** und DM*** unter tauchkursen steht das wenn ich mich nicht irre denke ich mir meinen Teil. Wenn doch hab ich nix gesagt




    (Ich habe diese Beiträge von dem Thread über Fachgeschäfte abgekoppelt
    http://www.divepit.com/tauchausbildung/2199-beratung-fachgeschaeft.html Habakuktib)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Februar 2012
  2. dagobert

    dagobert Mitglied

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    leider das einzige was ich auf die schnelle finden konnte:

    Ausbildung BARAKUDA: Baracuda

    oder aber VDST da ist dann * OWD ** AOWD *** DM also die vergleichbaren brevets.
     
  3. habakuktib

    habakuktib Super Moderator Mitarbeiter

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    Ich versteh jetzt nicht Dein Problem? Wenn Du mit der Maus über die Grafik von Barakuda gehst wird der Unterschied doch klar!

    Den AOWD bekommst Du wenn Du die 3 Spezialkurse SK-Navigation, SK-Gruppe und HLW gemacht hast.
    Den CMAS** bekommst Du wenn Du die 3 Spezialkurse, 25 Tauchgänge vorweist und 4 Theoriemodule mit schriftlicher Prüfung plus 5 Freiwassertauchgänge mit Übungen machst!

    Die Vergleichbarkeit von unterschiedlichen Tauchbrevet ist nicht immer gegeben, auch wenn sie den gleichen Namen tragen: siehe PADI-AOWD, SSI-AOWD und Barakuda-AOWD !


    Hier auch noch ein Link zu den Kursinhalten des Barakuda CMAS** http://www.tauchen-hsp.de/content/view/37/30/
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Februar 2012
  4. ok-diving

    ok-diving Neues Mitglied

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    Nennt sich Verbandsunterschiede ...

    Obwohl der VDST auch nach CMAS ausbildet, hat er für seine eigenen VDST-Brevets etwas geänderte Vorgaben bzw. Standards ...

    Barakuda ebenso, aber da diese sehr nahe an den CMAS-Richtlinien für CMAS Taucher dran sind, ist nach Äquivalenzliste von Barakuda der Barakuda Master Diver = CMAS **

    Lt Äquivalenzliste SSI ist zb. der SSI AOWD gleichgestellt dem CMAS ** - ist aber vom Inhalt der Ausbildung so auch nicht richtig ... - liegt eigentlich geringfügig drunter, berechtigt aber, um bei CMAS zb. die nächst höhere Stufe nach dem ** zu beginnen - evtl. mit zusätzlichem Special ...


    Bezügl. Dive Leader - also Profibereich (aller Verbände)

    Es war schon immer so, das der CMAS*** das höchste Brevet im Amateurbereich ist und lt. EU-Norm und Äquivalenzlisten aller Verbände dort der untersten Stufe im Profi Bereich entspricht ...

    Die höchsten Amateurbrevets der anderen Verbände (PADI/SSI usw) - also deren Master Diver ist weit weg vom Ausbildungsinhalt des CMAS *** - Master Diver sind zb. keine Gruppenführer und haben auch nicht den rechtlichen entspr. Stellenwert ...
    Dem *** kann man zb. ggf. den Hintern aufreissen wie einem Taucher der Profi-Stufen ...

    SSI hat im Laufe der Zeit nur noch ein paar Zwischenstufen eingeführt und nun - für sich - den SSI Divemaster dem CMAS **** gleichgestellt - lt. EU-Norm sind aber alle - ob nun CMAS ***, PADI Divemaster, SSI Divemaster usw. - "DIVE LEADER - LEVEL 3 - ISO 24801-3"

    Der CMAS *** darf nur nicht ausbilden, sondern höchstens als Sicherung bei der Ausbildung mitgeführt werden - darf aber nicht mit nicht zertifizierten Tauchern tauchen gehen - anders als die Divemaster im Profibereich ... - zb. Schnuppertauchen, bei der Ausbildung unter direkter Supervision durch TL usw. ...

    Deine Kenntnisse hier sind also nicht ganz korrekt, Deine Interpretation entspr. Webseitenangaben also etwas fehlerhaft ...
     
  5. ok-diving

    ok-diving Neues Mitglied

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  6. Stefansvl

    Stefansvl Guest

    CMAS **** und *** unterscheiden sich durch: "besondere Verdienste" und XXX Tauchgänge nach CMAS ***

    Wer Ausfahrten organisiert etc. bekommt diesen verliehen (wie einen Orden). So wird es in der Praxis jedenfalls gehandhabt.
     
  7. dagobert

    dagobert Mitglied

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    wen wundert es ??? mich nicht hat ja sogar schon jemand in deinem Link festegestellt:

    Man sollte die Verbände dazu verdonnern direkt noch die EU-Norm bei zuschreiben dann findet man wenigsten nen bisschen mehr zu den einzelnen Stufen.
     
  8. Stefansvl

    Stefansvl Guest

    Die EU - Normen sind doch der letzte Sch***ß... da wir von autonomen Tauchern gesprochen. Gibt es soetwas? Selbständige Taucher könnte alles und nichts heißen...
     
  9. dagobert

    dagobert Mitglied

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    Nun ja das ist wohl war aber so wäre es halt einfacher nach DIN EN 14153-1 da steht dann auch meistens noch nen zusatz bei und man weis ahha das ist gemeint. siehe post 5 link 2
     
  10. Stefansvl

    Stefansvl Guest

    Nach EN 14153-2 wird eine max. Tiefe von 20 M empfohlen, keine Dekotauchgänge etc.
    CMAS ** kann mit einen 2. CMAS ** gem. Ausbildung bis 40 M (auch mit Deko machen) - nach VDST Tauchgruppenempfehlung.

    Einige kommerzielle empfehlen max. 20 M (für AOWD - der nach Vergleichsliste den gleichen Ausbildungsstand haben sollte), tiefer mit Begleitung durch TL.

    Eine Norm sollte vereinheitlichen, genau das tut sie nicht...
     
  11. dagobert

    dagobert Mitglied

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    Nun ja was willste vereinheitlichen wenn schon jeder verband macht was er will ??? da kannste dich bei der norm nur auf den kleinsten gemeinsammen nenner einigen was wohl gemacht wurde. und den rest nun ja kann man sich ja anpassen wie man mag wie z.b. bei SSI was ich ganz gut finde so muss ich mich nicht mit dingen beschäftigen die mich nicht interessieren oder die ich nicht durchführen kann (wegen mangelnder ausrüstung, ich denke da z.b. an den deep in unseren gewässern kriegt mich keiner auf ü 13m ohne trocki. also was sollte ich dann mit dem kurs wenn ich keinen trocki hab ???)
     
  12. ok-diving

    ok-diving Neues Mitglied

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    Lt. DIN EN 14153-2 ist alles vom OWD bis zum Rescue Diver zusammengepackt und würde es da nicht die Verbandseigenen Vorgaben geben, würde hier für alle eine max. Tiefenempfehlung von zb. 20mtr. gelten ...

    Wurde hier schon richtig geschrieben - die ganzen Normen und Verbandsvorgaben richten sich nach den minimalsten gemeinsammen Nennern ...

    max. Normen und Vorgaben der EU und der Verbände wurden nur sehr wenige Taucher bestehen

    Es gab zb. mal Zeiten, wo zb. ein Cmas *** noch Apnoe Notaufstiege aus 40mtr. machen mußte - diese Vorgabe wurde im Laufe der Zeit reduziert und irgendwann in der Form rausgenommen ... - gab zuviele Verletzte ...

    Aber gerade wegen der minimalisierten Normen und Vorgaben liegt heute ein höherer Wert auf den Specials - das meiste daraus war früher alles in den Grundausbildungen enthalten ...
    Dazu würden strengere bzw. engere Normen und Vorgaben heute viele Taucher in versicherungsrechtliche Probleme bringen, wenn sie sich etwas entgegen Normen und Vorgaben bewegen ...
     
  13. dagobert

    dagobert Mitglied

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    nun ja dann sollte man sich aber so manches specialty nochmals durch den kopf gehen lassen vor allen dingen die Verbände. Ich bin mit ziehmlich hohen erwartungen in den deep Kurs gegangen und mit der erkenntnis raus gegangen das hätte man auch kurz und schmerzlos im briefing am see erledigen können. weil was ist da das wichtigste ??? genau richtige isolierung und wenn man keine tiefen erfahrung hat sich an selbige ran tasten und wie macht man das ??? mit einem erfahrenen tiefen taucher.
    der spass hat 99 euro gekosten inkl. lehrmaterial damit der verband sich auch freun inkl. brevet und TG`s. die TG`s werden dann auf 20m im Tauchcenter absolviert. das kann ich auch mal eben zwischen tür und angel machen, da ich schon öfters dort war und auch in der tiefe :(. Die 20m sind auch vom verband abgesichert weil bei denen heisst es nach verhältnissen :( will ich also tiefer muss ich mir nen dem entsprechenden see suchen bzw. an einer gruppenreise teilnehmen hemmoor und Co.
    wenn ich mir so meine bisherigen kurse anschaue waren die schmöker schade für`s geld und ich denke mal wenn ich die für den MD habe ist mit kursen schicht im schacht. für das vermittelte wissen ist mir nen kurs einfach zu teuer.
     
  14. ok-diving

    ok-diving Neues Mitglied

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    "genau richtige isolierung und wenn man keine tiefen erfahrung hat sich an selbige ran tasten und wie macht man das ??? mit einem erfahrenen tiefen taucher. "

    Ok - woran erkennt dann bitte ein Tiefenunerfahrener Taucher einen Tiefenerfahrenen Taucher ???

    Nur weil er sagt, das er auf Tiefe war und das kann ??

    Sorry - das ist Anleitung zum Unfall oder Selbstmord ...

    Du hast scheinbar vieles - auch aus rechtlicher Sicht - nicht verstanden ...

    Viel Glück bei Deinen weiteren Tauchgängen und beim Erfahrung sammeln ...

    Nur hat Glück beim Tauchen absolut nichts verloren ... - das Ergebnis ist bei Verlust von Glück etwas zu endgültig ...
     
  15. dagobert

    dagobert Mitglied

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    Schon mal überlegt das es auch nette TL`s gibt die einen mal einfach so privat mit nehmen ??? wäre eine option oder auch das es in der tauchbasis meistens leute gibt die die basenbetreiber kennen und die einem empfohlen werden ??? wietere option
    Weil wenn du das so siehst woher weis ich ob ne basis oder nen TL was taugt ??? auch reine glückssache. Weil das Himmelfahrskommando ala Tauchbasis hab ich auch schon hintermir da hiess es das Wasser ist nicht kalt brauchst keinen Anzug/Shorty das war dann der anfang vom ende.
    Und wenn ich jetzt ganz fies bin wer sagt mir denn das nen Basenleiter so gut und erfahren ist wie er mir weis machen will, womit kann er das denn nachweisen ??? mit nen paar instructor karten ???
    Und dann aus welcher rechtlichen sicht wie war das doch gleich in D mit der taucherrei alles nur empfehlungen es gibt hier für nix ein gesetz was ich beim tauchen tun oder lassen darf. wenn man bescheuert genug ist kann man sich auf 100m mit pressluft versenken wenn man das überlebt hat man wahrscheinlich glück und das pech das keiner dafür aufkommt (also selbstzahler) aber bestrafen kann man die dummheit nicht im juristischen sinne.

    und dann hab ich gestern noch ne ziehmlich gute und logische erklärung zum tauchen bekommen sobald ich mich in einer situation beim tauchen nicht wohlfühle sollte ich etwas an der situation ändern(kontrolliert auf tauchen umkehren usw.), weil erst kommt die angst und dann die panik. Heisst für mich sollte ich mich mal an die 40m rantasten und z.b. mir ist es nicht geheuer bei sagen wir 25m dann lass ich es und geb zeichen nicht weiter bzw. nen paar meter hoch etc.
     
  16. habakuktib

    habakuktib Super Moderator Mitarbeiter

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    Genau das entspricht dem System einiger Tauchsportorganisationen, die z.B. keinen DeepDiver kennen, aber Tauch-Gruppen-Zusammenstellungen mit tiefen Empfehlungen.

    Z. B. beim VDST-CMAS am Brevet: Ein CMAS*** muß für die Brevetierung mindestens 10 TGs zwischen 30-40 Meter absolviert haben. Meist hat er mehr, aber die Tauchgänge unterhalb 40 Meter dürfen dabei ja nicht mitgezählt werden:)

    Um beim Thema CMAS** zu bleiben. Der CMAS* wird durch Tauchgänge mit einem erfahrenden Taucher, CMAS** oder ***, an Tauchgänge zwischen 15-25 Meter oder tiefer herangeführt. Diese muß er dann zur nächsten Brevetierung (min. 10 Tgs in diesen Tiefenbereich) nachweisen. Die Prüfungstauchgänge für den CMAS** sollen in einer Tiefe von 12-25 Meter stattfinden. Die TLs, bei uns im Verein, suchen sich hierfür einen See mit mind. Tiefe 25 Meter und in dieser Tiefe werden die praktischen Prüfungsaufgaben auch erfolgen!


    Wo ist da das Problem? Und was ist denn Deine Alternative?

    Und die "rechtliche Sicht" machen sich die Tauchsportorganisation mit ihrer Lust an Regeln und Mythen ja selber kaputt.
    Habe gestern auf einer Party einen alten CMAS*** getroffen mit dem ich vor Spanien als CMAS* tiefer als 20 Meter getaucht bin, er meinte was in den letzten Jahren im Tauchsport an schwachsinniger Regelungswut läuft ...
    "Keiner fragt einen Bergsteiger/Skifahrer vor dem Hügel nach einem High-Mountian-Specialty, aber beim Tauchen ..."

    Aber wenn man es lang genug vehement vertritt wird es irgendwann zur anerkannten Regel der Technik ... und später Teil des Gutachten vor Gericht.

    Natürlich weiß ich, dass ich auch als nicht Kärtchen-Sammler, zusammen mit einer Anfängerin eine Gefahrengemeinschaft bilde und das ich als erfahrener Taucher vielleicht sogar eine Garantenstellung im Sinne des Strafrechts einnehme!

    Aber trotzdem nehmen wir immer wieder Anfanger mit, stellen uns bei den Tauchgängen darauf ein, sprich lassen die Kameras mal zurück, und finden dies immer noch tausend mal besser und sicherer als wenn die Tauchanfänger selber versuchen, die ersten Schritte nach dem ersten Brevet Unterwasser zu machen.
    Und die Anfänger sind auch ziemlich froh und dankbar darüber wenn sie jemand mitnimmt, Fragen beantwortet, Tipps gibt und häufig auch Unterwasser nicht nur sprichwörtlich Händchen hält.
     
  17. Advokat

    Advokat Neues Mitglied

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    Von meinen Tauchlehrern habe ich eine gute Ausbildung bekommen und mit erfahrenen Tauchern habe ich Routine bekommen und viel gelernt.
    Selbstgefällige Regelungswut und Kartenspielertricks werde ich nicht schätzen.
    Wir lernen von erfahrenen und geben an unerfahrene gern weiter.

    Gute Ausbildung ist lebenswichtig,
    Kartenkaufen ist allein noch keine Ausbildung.

    Mit fundiertem juristischen Halbwissen wird Angst vor rechtlichen und versicherungstechnischen Probleme geschürt. Selbst Urteile werden falsch wiedergegeben.

    Bildet der, der seine Ausbildungsdienstleistung so vermarkten muss wirklich gut aus?
    Mit meinem Verständnis von TauchSPORT hat dies nichts zu tun.
    Aber jeder so, wie er mag oder kann.
     
  18. Stefansvl

    Stefansvl Guest

    Meine pers. Klassifizierung:
    Urlaubstaucher (nur Mittelmeer oder wärmer): wird wie ein Anzahl TG dividiert durch 5 (z.B. 200 TG entsprechen 40 TG)
    Warmwassertaucher (Urlaub und heimische Seen mit min. 15 ° C): Anzahl TG durch 2
    Kaltwassertaucher (überwiegend im heimischen Seen Mai - Oktober): Anzahl TG durch 1,5
    Ganzjahrestaucher: 1:1
    Vollwertige TG bis 50 Stück: nur einfache TG bis 20 Meter, tiefere TG im 3 Team mit 2. Ganzjahrestaucher mit min. 200 vollwertigen TG
    Vollwertige TG bis 100 Stück: einfache TG bis 40 Meter
    Vollwertige TG über 100 (und schon gute gemeinsame TG gemacht) alles was das Brevet hergibt - also auch Deko, Tief, Dunkel, kalt, schlechte Sicht etc.

    Kommt meiner Erfahrung nach gut hin. Wichtig ist natürlich auch, wie regelm. getaucht wird. Wenn einer ein paar Jahre nicht mehr tauchen war, werde ich diese/n am wie einen Unerfahrenen einschätzen. Wenn die Pause ein paar Monate waren, ist nach 4-5 TG der alte Stand oft wieder erreicht.

    In Einzelfällen habe ich schlechte Erfahrungen mit 2 Gruppen gemacht: Urlaubstaucher und "unsportliche"Taucher. Aber auch posivie Überraschungen!
     
  19. ok-diving

    ok-diving Neues Mitglied

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    @habakuktib

    Du sprichst selber zb. schon mal von CMAS, kennst also deren Vorgaben bei der Ausbildung der jeweiligen Brevets - ein **-Taucher hat also einiges an Erfahrung machen dürfen und ein *** ist anderen Verbänden gleichgestellt als erste Profistufe.

    Aber zb. ist bei einem SSI AOWD keine Tieftauchausbildung Pflicht, viele Taucher machen ihre ganzen Ausbildungen gerne im Ausland bei warmen Wasser und meist erstklassigen Sichtverhältnissen, Tauchen im Buddyteam ist da meist mit einigen Metern Abstand untereinander gerne gesehen ...

    Im Kaltwasser und unseren üblichen Sichtweiten ?

    Ich seh hier an unseren Gewässern immer wieder Taucher, die sich als 'erfahren' titulieren und die auch andere Leute gerne mal mitnehmen ...

    Aber ...

    Anstelle sich vorher mal in einem normalen Tauchgang kennenzulernen und sich gegenseitig abzuschätzen wird dann mit unbekanntem Taucher gerne mal die Tiefe bis 40mtr. (gelegentlich auch tiefer) aufgesucht, die eigene Einschätzung 'ich habe noch nie einen Buddy verloren' dann gerne damit deutlich gemacht, das man selber mit Doppelgerät usw. unterwegs ist und der 'neue' ruhig mit seiner Monoflasche (10-12ltr), gerne auch oftmals nur mit einer ersten Stufe hier dann mitgehen kann ...

    Erfahrenheit - wenn sie dann wirklich zutrifft - schützt aber nicht vor Buddyverlust, eigenen Erkrankungen und/oder Verletzungen usw. - schützt auch nicht davor, wenn einem der 'neue' dann unter Wasser und auf Tiefe abhaut, panisch wird, durch unbekannte Vorerkrankung (wer läßt sich zb. vom 'neuen' Brevet, TTU usw. zeigen?) entspr. agiert bzw. reagiert ...

    Ein erfahrener Taucher nimmt problemlos auch 'neue' mit, aber er schaut da auch darauf, das alle Vorraussetzungen stimmen - bei allen Beteiligten ...

    Es wird leider von manchen 'angeblich erfahrenen' Tauchern hier eine Verantwortung übernommen, ohne das sie sich der Konsequenzen bewußt sind und oftmals auch ohne die entspr. Vorraussetzungen, auch wirklich eine Notsituation lösen zu können ...


    Das hier ...

    "Aber wenn man es lang genug vehement vertritt wird es irgendwann zur anerkannten Regel der Technik ... und später Teil des Gutachten vor Gericht."

    ist leider vielen ein Dorn im Auge, die vorhandenen Verbandsvorgaben werden gerne mit Füßen getreten und die rechliche Relevanz wird absichtlich außer Acht gelassen ...

    Alle entspr. Verbandsvorgaben und Standards dienen auf der einen Seite der Sicherheit der Taucher und daher wird überall immer weiter zurückgerudert, um das Tauchen immer sicherer zu machen ...
    Andererseits wird hier die rechtliche Möglichkeit, mal die A-Karte zu ziehen natürlich für jeden Taucher deutlich größer ...
    Daher sind zb. viele 'reale' Erfahrene Taucher nicht mehr willens, 'neue' einfach überall mit hin zu nehmen ...

    Man muß sich halt wirklich im klaren darüber sein, was für Vorraussetzungen gegeben sind - dazu gehört auch gegenseitiges Zeigen Brevet usw., Ausrüstung, pers. Eindruck und wie verhalten sich die Leute generell an Land und im Wasser - dafür reicht zb. ein Checkdive.
    Man muß sich um die Konsequenzen im klaren sein und um die 'realen' eigenen Fähigkeiten - nicht un das oft genommene extrem große Ego als 'ich bin ein super Taucher' - dieser würde - wenn er wirklich gut wäre - auch man Nein sagen ...

    Auch als 'neuer' sollte man also hingehen und sich die Unterlagen zeigen lassen, auf Unstimmigkeiten (auch im Bezug auf Ausrüstung) achten, hellhörig werden, wenn man ohne Check sofort auf Tiefe mitgenommen werden kann usw. ...

    Ich kenne hier zb. ein Pärchen, die für sich als Paar wirklich Erfahrung haben, beide auch hoch brevetiert sind, aber leider nur die 'Erfahrung' miteinander haben ...
    Auch hier gab es in der vergangenheit Gelegenheiten, wo die zb. mal einen 'neuen' mit auf Tiefe genommen haben, wo einer sich dann aber zb. auf Tiefe um den neuen kümmern mußte und der andere dann gänzlich auf sich alleine gestellt war - was dann auch zwangsläufig in Tauchgängen endete, wo man ein Problem und viel Glück hatte, das schlußendlich keinem was ernsthaftes passiert ist ...
    Wurde dann auch immer - wegen gesteigertem Ego - deutlich heruntergespielt (und erst Jahre später dann zugegeben, das da einiges im Argen war) ...

    Zitat aus einer netten Tauchlehrerlektüre ...

    "Lasse mich es Dir auf eine höfliche Weise sagen: Wenn Du jemanden unterhalb der Wasserlinie tötest, bist Du ziemlich am Arsch!
    Vergiß es höflich zu sein! Tauchlehrer ist ein ernst zunehmender Job.
    Es interessiert keinen, ob Du ein tolles Charisma hattest, an dem Tag als Du Deinen ersten Taucher getötet hast."

    Quelle: Erfolgreich als Tauchlehrer (E-Book)

    Dieses Zitat ist sehr eindrucksvoll und sollte eigentlich von jedem im Hinterkopf bejalten werden, der einfach andere Leute mitnimmt und sich als 'erfahren' tituliert ...

    Ein erfahrener Taucher kennt von sich selber Problemsituationen und konnte diese auch bestens lösen - die meisten Taucher tauchen jedoch jahrelang, haben selten Probleme und oftmals einfach nur Glück ...

    Ist ein Glücksspiel mit dem Leben anderer Leute jedoch ein Zeichen von Erfahrung ?
    Ist das Vernachlässigen von gegebenen Verbandsvorgaben und Standards - somit wie richtig beobachtet rechtlich relevant - ein Zeichen von Erfahrung ?

    Bezogen zb. auf Ausrüstung und die oftmals gesehenen Mißstände ...

    Viele neue würden bedenkenlos mit einem 'erfahrenen' Taucher mit Doppelgerät usw. abtauchen, obwohl sie nur ihre Standardkonfiguration haben - zb. Mono 10, Neoprenanzug, eine erste Stufe, keine Tiefenerfahrung ...
    Nur aufgrund der Aussage - ich habe Erfahrung, ich passe auf Dich auf, Dir passiert nichts, meine Ausrüstung reicht für uns beide bla bla ...

    Frage - wer würde ohne Fallschirm aus einem Flugzeug springen, nur weil der andere einen hat und auch sagt "ich habe Erfahrung, ich passe auf Dich auf, Dir passiert nichts, meine Ausrüstung reicht für uns beide bla bla..."

    Wie beim Tauchen könnte es hier ja sein, das der andere wirklich Erfahrung hat und dieses wirklich umsetzen könnte ... - trifft es nicht zu, kann man die Reste schlimmstenfalls in einem Eimer wegschaffen ...

    Auch beim Tauchen kann man sterben - nur dauert das ableben hier meist etwas länger und ist oftmals qualvoller ...

    Ein Punkt, der von erfahrenen, Pseude-erfahrenen und neuen Tauchern aber oftmals verdrängt wird ...

    Meist waren im nachhinein nur glückliche Umstände der Punkt, der eine entspr. Todesmeldung hinfällig machte, manchmal gehts aber schief und die Meldungen dahingehend sollten bekannt sein ...

    Zb. Deutscher Feuerwehrtauchausbilder und Schüler am Attersee usw. und auch die ganzen Unfälle aus der Amateurtauchszene ...

    Wieviele Taucher kennt jeder selber - sich selber eingeschlossen, der mal in eine Situation kam und nachher auch zugegeben hatte, das es Grenzwertig war, das der Arsch auf Grundeis ging usw. ?

    Sind sicherlich sehr sehr wenige ...

    Haben wirklich die ganzen Taucher noch nie derartige Situationen erlebt oder ist hier nur das 'kann nicht sein'-Ego vorrangig ?
     
  20. ok-diving

    ok-diving Neues Mitglied

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    Schon mal überlegt, das diese 'netten' TL dann nicht zwingend auch 'gute' TL sein müssen ?

    Als TL gibt es keine 'privaten' Tauchgänge mehr - ob der andere nun dafür bezahlt oder nicht ...

    Ein TL 'darf' mit einem anderen nur tiefer als dessen Brevet vorgibt im Rahmen einer entspr. Weiterbildung - also beim entspr. Tauchkurs ...

    Also - auch wenn er dieses ohne entspr. Kurs macht - er DARF es (bei den meisten Verbänden) nicht ...

    Was ist daran also nett ???

    Ich selber habe einige Taucher, die AOWD oder ** haben, aber sich selber auf Tiefe noch nicht so wohlfühlen, das sie dieses mit anderen Tauchern sorgenfrei durchführen würden.

    Mit denen gehe ich auch gerne - innerhalb ihrer Brevetgrenzen - kostenfrei auf entspr. Tieftauchgänge - wohlwissend, das es einerseits Freunde/Bekannte sind, das es für sie um Erfahrungs- bzw. Funtauchen geht - das sie dies mit mir durchführen, da ich für ihre Sicherheit da bin und mich dabei auch nur um sie kümmere ...
    Aber auch wohlwissend, das mit im Falle eines Unfalles und den Leuten würde was passieren, jeder Staatsanwalt am Hals hängen würde und mich nach dem bewerten würde, als was ich zertifiziert bin - als Tauchlehrer ... - sprich, nach meinen ganzen Verbandsvorgaben, nach meiner erweiteten Garantenstellung usw. ...

    Ich nagel jedoch jeden bei seiner Brevetgrenze an die Wand - egal, in welchem pers. Verhältnis ich dazu stehe oder sonst was ... - bei einem OWD ist also grundsätzlich bei spätestens 20mtr. Schicht im Schacht, bei jedem anderen ohne Deep oder entspr. Verbandsvorgabe des jeweiligen Tauchers bei 30mtr. usw. ...

    Es gibt Tauchgänge, die kann man als TL kostenlos als Erfahrungstauchen machen, auch ohne entspr. Ausbildung des anderen (Tauchausbildung muß aber (ab OWD) vorhanden sein) - zb. Nachttauchen usw. ...

    Tieftauchen und ähnliche Dinge mit gesteigertem Gefahrenpotential gehören def. nicht mehr dazu, ist auch so von den Verbänden vorgegeben ...
    Einen TL der sich also hier so über seine Verbandsvorgaben hinwegsetzt würde ich also grundsätzlich in seinem restlichen Tun und Handeln mal hinterfragen ...
     

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